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Obfelden – eine aufstrebende Gemeinde

Mit über 5580 (2018) Einwohnerinnen und Einwohnern ist Obfelden drittgrösste Gemeinde im Bezirk Knonauer Amt. In rund 300 Kleinbetrieben sind 1200 Personen beschäftigt, wovon 70% im Dienstleistungssektor. Die an der Reuss liegende Gemeinde grenzt an den Kanton Aargau (mit einem kleinen Zipfel auch an den Kanton Zug) und sie wurde 1847 von der Nachbargemeinde Ottenbach losgelöst. Historische Funde weisen auf eine ehemals keltische Besiedelung hin. Die Gemeinde vereinigt fünf Weiler, nämlich Unter- und Oberlunnern, Wolsen, Toussen sowie Bickwil.
Das Gemeindegebiet umfasst ein Fläche von 7.5 km², liegt 430 m.ü.M. Bei insgesamt rd. 2450 Wohnungen wurden 2017 929 Einfamilienhäuser gezählt. Eine hohe Wohn- und Lebensqualität zu erhalten, hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt. Obfelden reiht sich nun auch in die Gemeindegruppe, die ein Label "Energiestadt" anstrebt. Die Gemeinde verfügt über 6 Kindergärten, 2 Primarschulhäuser sowie eine Sekundarschule. Die Geburtenzahl schwankt um einen Mittelwert von rund 50 Geburten pro Jahr. Wohl als Folge der Autobahneröffnung 2009 und die nahegelegene Auffahrt wurde die Wohnbautätigkeit und das Gemeindewachstum markant stimuliert. Die Gemeinde ist zudem mit drei Buslinien gut an die S-Bahn angebunden.