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Obfelden – eine aufstrebende Gemeinde

Mit über 5580 (2018) Einwohnerinnen und Einwohnern ist Obfelden drittgrösste Gemeinde im Bezirk Knonauer Amt. Seit 2010 hat die Einwohnerzahl um rd. 20% zugenommen. In rund 300 Kleinbetrieben sind 1200 Personen beschäftigt, wovon 70% im Dienstleistungssektor. Die an der Reuss liegende Gemeinde grenzt an den Kanton Aargau (mit einem kleinen Zipfel auch an den Kanton Zug). Obfelden spaltete sich 1847 von Ottenbach ab. Historische Funde weisen auf eine ehemals keltische Besiedelung hin. Die Gemeinde vereinigt fünf Weiler, nämlich Unter- und Oberlunnern, Wolsen, Toussen sowie Bickwil.
Das Gemeindegebiet umfasst ein Fläche von 7.5 km², liegt im Mittel 430 m.ü.M. Bei insgesamt rd. 2450 Wohnungen wurden 2017 929 Einfamilienhäuser gezählt. Eine hohe Wohn- und Lebensqualität zu erhalten, hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt. Obfelden reiht sich seit 2018 in die Gemeindegruppe mit einem Label "Energiestadt". Die Gemeinde verfügt über 8 Kindergärten, 3 Primarschulhäuser sowie eine Sekundarschule. Die Geburtenzahl schwankt um einen Mittelwert von rund 50 Geburten pro Jahr. Wohl als Folge der Autobahneröffnung 2009 und die nahegelegene A4-Auffahrt wurde die Wohnbautätigkeit und das Gemeindewachstum markant stimuliert. Die Gemeinde ist zudem mit drei Buslinien gut an die S-Bahn nach Zürich und Zug angebunden.